Die Geschichte

Nadja Zerdick erzählt:

Nadja Zerdick mit ihrer Mammutfamilie

 

Die Mammutmanie begann mit einem einfachen Witz:
Wie nennt man ein weißes Mammut?...
Hellmut!
Kaum war dieser Witz in der Welt,spazierten meine Freundin Kathrin und ich durch den Sand von Baltrum, als Ihr Schwager aus Belgien das nächste Mammut lieferte.
Hartmut.
Danach gab es kein zurück.
Die Mammuts eroberten unsere Gedanken.
Als nächstes wurde Freundin Margret von Ihnen überrollt.
Dabei wurde mein persönliches Lieblingsmammut geboren. Das Talmud!
Danach schwappte die Welle ins Elternhaus. Das Ergebnis war ein Süssmut.
Nach einigen Wochen war eine ganze Herde Mammuts zusammengekommen.

Etwa um die gleiche Zeit kämpfte eine Bekannte mit ihrer schweren Erkrankung. Um ein wenig Leichtigkeit in die letzten Stunden Ihres Lebens zu bringen, schrieb ich für sie die Geschichte, als Dank an eine der kreativsten Frauen, die ich kennenlernen durfte.
Einer Frau voller Lebensmut.

Um Lebensmut greifbar zu machen, begann ich damit, kleine Mammuts aus Stoffresten zu nähen. Diese wiederum dienten der Künstlerin Ute Andresen als Vorlage für ihre Bleistiftzeichnungen, mit denen die Geschichte auch auf dem Papier lebendig wird.

 

Nadja Zerdick und Ute Andresen
Die Künstlerinnen im Atelier